Aussichtslos
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I don't feel that good after all
I wanna blow my brains against the wall
But I wanna do it in style
And that can take a while!

... So I keep thinking why
After all I don't wanna die

Poesie Noire - Suicide Is Easy


Ertrinken
Das Ertrinken ist der Tod durch Einatmen von Flüssigkeiten und eine spezielle Form der Asphyxie, welche eine Unterform des äußeren Erstickens ist.

Das Einatmen kleiner Wassermengen führt zu starkem Husten und zu einem Stimmritzenkrampf, der das weitere Eindringen von Wasser in die Lunge verhindert. Durch den Sauerstoffmangel (die Hypoxie) kommt es zur Bewusstlosigkeit (trockenes Ertrinken). Durch die abnehmende Muskelspannung löst sich schließlich der Stimmritzenkrampf, so dass langsam Wasser in die Lunge eindringt (feuchtes Ertrinken). In dieser Phase bestehen nur noch geringe Überlebensschancen.

Die Gefahren liegen in der möglichen Bewußtseins- und Atemstörung. Es kann bei jeder Art des Beinahe-Ertrinkens zu einem späteren Lungenödem kommen (bis zu 24 Stunden danach).

Ein Lungenödem ist eine spezielle Form eines Ödems, bei der Flüssigkeit aus den Kapillargefäßen in die Lunge austritt. Als Symptome treten Atemnot, brodelnde Atemgeräusche sowie ein schaumiger Auswurf auf. Bei Lungenödemen unterscheidet man je nach Ursache zwischen toxischem Lungenödem und kardialem Lungenödem.

Ein toxisches Lungenödem entsteht als Folge des Einatmens giftiger Gase (z. B. Rauchgase bei Bränden, Chlor, Ammoniak, Phosgen, Stickoxide). Diese führen zu einer Flüssigkeitsfreisetzung im Lungengewebe. Toxische Lungenödeme können noch bis zu 24 Stunden zeitverzögert nach der Gasinhalation auftreten. Die meisten Personen überleben ein toxisches Lungenödem, eine ernste Komplikation ist die bakterielle Lungenentzündung. Behandelt wird mit Sauerstoff und Antibiotika, um eine Lungenentzündung zu verhindern, wenn nötig auch mit Beatmung.

Das kardiale Lungenödem entsteht bei akutem Linksherzversagen. Ursache des Versagens des linken Herzens ist meistens eine akute Dekompensation bei chronischer Herzinsuffizienz, bei der das Herz aufgrund einer Schwäche den Blutrückfluss aus der Lunge nicht mehr bewältigen kann. Es kommt zu einem Rückstau in die Lunge und - wegen des dadurch erhöhten Druckes - zu einem Austreten von Flüssigkeit in das Lungengewebe.

Oft atmen die Patienten keuchend (Asthma cardiale), sind unruhig und haben Erstickungsängste. Gewöhnlich besteht eine ausgeprägte Zyanose. Ein akutes Lungenödem bei Linksherzinsuffizienz ist ein medizinischer Notfall, der unbehandelt zum Atemstillstand und damit zum Tod des Patienten führen kann. Behandelt wird üblicherweise mit Sauerstoffgaben, Nitroglyzerin und Diuretika.


Headshot
Beim Kopfschuss wird dem Opfer mit einer Handfeuerwaffe ein Projektil in den Kopf geschossen. Dabei tritt im Normalfall sofort der Tod ein, weil das Gehirn durch die Durchdringung mit dem Projektil irreparabel geschädigt wird. In einigen Fällen kann die Kugel aber auch nur einen Teil des Gehirngewebes zerstören und lediglich Blindheit oder andere Behinderungen bei weiterer Lebensfähigkeit auslösen.

Bei Suizidenten ist der Kopfschuss aufgrund des schnell eintretenden Todes eine häufig angewandte Methode: Er ist neben dem Blattschuss eine der wenigen Schussarten, bei denen der Schütze beinahe sicher gehen kann, dass das Opfer sofort oder wenige Sekunden später sterben wird.


Hyperthermie
Abwehrstadium
Der Körper versucht bei einer Körpertemperatur von 34 bis 37° C die Körperkerntemperatur konstant zu halten und produziert Wärme durch automatisiertes Muskelzittern. Zusätzlich ziehen sich die Blutgefäße in den Extremitäten zusammen und verringern die Durchblutung der äußeren Körperregionen. Es entsteht eine Schale, in der das kalte Blut bleibt. Ein Wärmeaustausch zwischen Schale und Körperkern findet dann kaum noch statt.
Das Erreichen des Abwehrstadiums erkennt man durch


- kalte, blasse Haut
- Blauverfärbung (Zyanose; gut sichtbar an den Lippen)
- Muskel- oder Kältezittern
- psychische Erregung
- Schmerzen an Händen und Füßen sowie in den Gelenken
- vertiefte und schnelle Atmung
- beschleunigter Puls (Tachykardie)
- systolischer Blutdruck unter 100.

Erschöpfungsstadium
Ab einer Körpertemperatur von weniger als 34° C beginnt das Erschöpfungsstadium. Das Bewusstsein des Patienten trübt immer mehr ein. Diese Bewusstseinsstörung kann soweit gehen, dass man von Kälteidiotie spricht. Kälteidiotie ist der rechtsmedizinische Ausdruck für eine Wahnvorstellung, die ein Erfrierender erlebt. Der Betroffene bildet sich ein, dass ihm heiß ist, und zieht sich aus, obwohl sein Körper bereits stark unterkühlt ist.

Die Kälteidiotie tritt auf, wenn die Körperkerntemperatur unter 32 °C sinkt. Ein Erfrierender ist in diesem Stadium nicht mehr in der Lage, sich selbst zu retten.
Anzeichen für das Erschöpfungsstadium sind

- kalte, blasse Haut
- Blauverfärbung, beispielsweise der Lippen (Zyanose)
- Bewusstseinstrübung
- zunehmende Muskelstarre, Steifheit
- flache und unregelmäßige Atmung
- langsamer, unregelmäßiger und schwächer werdender Puls.

Lähmungsstadium
Sinkt die Temperatur auf weniger als 27° C ab, kommt es zur Lähmung des Patienten. Dieser wird dann schläfrig (somnolent). Es kommt zur Bewusstlosigkeit, später zu einem Atem- und Kreislaufstillstand, infolge von Herzrhythmusstörungen.
Erkennunszeichen des Lähmungsstadiums sind

- der Patient wird müde und will nur noch schlafen (unüberwindliche Schlafsucht)
- die Pupillen werden weit und lichtstarr
- Bewusstseinstrübung bis zur Bewusstlosigkeit
- zunehmende Muskelstarre, der Patient hört auf zu zittern
- unregelmäßige Atmung, Atemfrequenz nimmt ab, Atmung wird immer schwächer und ist kaum spürbar
- langsamer, unregelmäßiger und schwacher Puls
- Atem- und Kreislaufstillstand

Neben einer langanhaltend niedrigen Lufttemperatur spielen auch die Wirkung kalten Wassers und des Windes eine Rolle indem sie die gefühlte Temperatur verringern, also einen Wärmeverlust des Körpers bedingen. Alkohol verstärkt und beschleunigt eine Unterkühlung, da sich hier die Blutgefäße in der Haut erweitern und der Körper umso mehr Wärme an die Umgebung abführt.

Kurzüberblick:

Körpertemperatur | Klinische Symptome | Tolerierter Kreislaufstillstand

36°C | Kältezittern, Kältegefühl (leichte Hypothermie) | vier bis zehn Minuten

35 bis 34°C | psychische Alteration

33°C | Kältezittern in Rigor übergangenen

30°C | Bewusstseinsverlust, Pupillenerweiterung | zehn bis sechzehn Minuten

28°C | (Mäßige Hypothermie) Kammerflimmern,
Asystolie oder andere Herzrythmusstörungen

27°C | Muskelerschlaffung (tiefe Hypothermie) | sechzehn bis sechzig Minuten

<18°C | isoelektrisches EEG (ausgeprägte Hypothermie) | sechzig bis neunzig Minuten


Paracetamol
Bei akuter Überdosierung (LDLo oral Mensch 143 mg pro kg Körpergewicht) kann Paracetamol tödlich wirken, indem es die Leber irreparabel schädigt. Die akut toxische Wirkung beim Abbau lässt sich auf ein in kleinen Mengen entstehendes Produkt zurückführen, das reaktive N-acetyl-p-benzochinon-Imin („NAPQI“). Dieses wird durch Glutathion sofort weiter abgebaut.

Bei einer Überdosierung bei Erwachsenen von mehr als 150 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht (oder 7,5 Gramm insgesamt) versagt der Abbaumetabolismus, da kein Glutathion mehr zum gezielten Abbau zur Verfügung steht. Das Chinonimin reagiert darauf hin unkontrolliert mit anderen Verbindungen der Zellen, was zu einer irreversiblen Schädigung und damit zum Untergang der Leberzellen und im Ganzen zum Leberversagen führt. Dieses kann tödlich sein, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird.

Paracetamol-Intoxikationen werden häufig in suizidaler Absicht herbeigeführt. „Klassische Suizidalmedikamente“ wie Brom und Barbiturate sind heute als Schlaf- oder Beruhigungsmittel kaum noch gebräuchlich. Stattdessen werden üblicherweise Benzodiazepine verschrieben. Diese sind akut kaum toxisch, daher wird verstärkt zu freiverkäuflichen Mitteln wie Paracetamol gegriffen.

Problematisch ist hierbei, dass sich die lebensbedrohlichen Vergiftungserscheinungen erst nach einer erheblichen, oft symptomfreien Latenzzeit von 12 bis 24 Stunden einstellen. Findet eine Therapie erst dann statt, kann die Leberschädigung schon weit fortgeschritten und irreversibel sein. Die Zahl der Personen, die eine Lebertransplantation benötigen, ist aus diesem Grund gerade bei jungen Menschen stark gestiegen.

Wer Alkohol zu sich genommen hat, sollte Paracetamol nicht anwenden, da die beiden Substanzen sich gegenseitig in ihren toxischen Wirkungen verstärken können. Entsprechende Wechselwirkungen gibt es mit praktisch allen Substanzen, die in der Leber abgebaut werden.


Strangulation
Unter Erhängen versteht man die Tötung durch Zusammenschnüren des Halses oder Brechen des Genicks in einer - meist laufenden - Schlinge unter Einfluss des Körpergewichts. Das Erhängen ist eine der häufigsten Methoden des Suizids. Zugleich ist es eine der ältesten Hinrichtungsarten.

Rechtsmedizinisch wird zwischen typischem und atypischem Erhängen unterschieden. Beim typischen Erhängen hängt der Körper in einer frei schwebenden Position, der Aufhängepunkt (nachweisbar über die Strangfurche) befindet sich hinten in der Mitte des Nackens. Beim atypischen Erhängen berührt der Körper teilweise den Untergrund (z.B. sitzend oder gar liegend), der Aufhängepunkt liegt dann meist seitlich verschoben oder vorne am Hals.

Wird der Körper nur an der Schlinge aufgehängt oder hochgezogen (hat sich die Schlinge zusammengezogen, reicht meist ein Zuggewicht von 3,6 kg), folgen meist rasch Bewusstlosigkeit und Tod durch Blutleere des Gehirns, verursacht durch Kompression der Halsschlagadern und Wirbelarterien, evtl. auch durch mechanische Verlegung der Atemwege (Druck des Zungengrunds gegen die Rachenhinterwand).

Beim >langen Fall< fällt der Körper von einem umgestossenen Gegenstand hinab, ehe der Strang den Sturz ruckartig bremst. Dies führt zum Genickbruch, wobei durch die Verschiebung der Bruchstücke dieser Knochen das verlängerte Rückenmark durchtrennt wird, welches sowohl den Kreislauf als auch die Atmung reguliert. Neurophysiologisch gesehen hat es also denselben Effekt wie das Enthaupten.

Bei der Bemessung der Stricklänge muss das Körpergewicht berücksichtigt werden, damit die Fallgeschwindigkeit für einen sicheren Genickbruch ausreicht ohne den Kopf abzureißen.
Für die Beurteilung der Situation ist die Strangulationsfurche zu untersuchen. Bei Erhängten verläuft sie immer zum Knoten. Ein Doppelstrick ergibt Hautquetschungen mit sogenannten Zwischenkammblutungen. Je nach Art der Kompression und Erhängungsörtlichkeit kommt es zu einer starken Gefäßzeichnung in den Augen.

Eine Selbsttötung durch Erhängen kann qualvoll sein und durchaus mehrere Minuten dauern: Häufig treten nach etwa 30 Sekunden Krämpfe ein, die sehr heftig werden und zu Verletzungen führen können. Ein Selbsttötender kann sich aus dieser Situation nicht mehr selbst retten.


Quellen: "Pschyrembel" 258, wikipedia.de, sowa.de










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