Aussichtslos
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Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf
Dann ein Schnitt, klein und flach
und die Welt um mich blüht auf

Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt

Glück durchströmt den ganzen Körper
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf


Subway To Sally - Narben

An Betroffene: Bitte holt euch hier keine Anregungen, wenn ihr mal eine neue Methode ausprobieren wollt.
An Neugierige: Fangt am Besten gar nicht erst damit an, auch nicht um es nur mal auszuprobieren oder etwas in der Art!


Autoaggressives Handeln ist...

- das Aufschneiden, Aufkratzen oder Aufritzen (sog. Ritzen) der Haut an den Armen und Beinen mit spitzen Gegenständen wie Rasierklingen, Messern, Scheren oder Scherben; der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Eine Häufung der Narben ist am nicht-dominanten (Unter-)Arm zu finden, aber auch beide Arme können von Narben übersät sein, wie auch z. B. Bauch, Beine, Brust, Genitalien oder das Gesicht.

- Verbrühungen mittels heißem Wasser/Verbrennungen mit Zigaretten (Zigarettenausdrücken auf Armen und Beinen, Verbrennen mit Bügeleisen, Hand über eine Kerze halten)

- Mit Nadeln (Sicherheitsnadeln etc.) stechen oder unter die Haut schieben

- Kratzen der Haut, oftmals bis eine offene Wunde entsteht

- Das Beißen in erreichbare Körperpartien, auch Abbeißen von Fingerkuppen und „Zerkauen” der Innenseite von Wangen oder Lippen

- regelmäßiges Öffnen verheilender Wunden, Abzupfen von Wundschorf und Aufbeißen der Mundschleimhaut

- Äußerliche Verätzung des Körpers mit Chemikalien (z.B. Salzsäure, Schwefelsäure u.a.)

- Intravenöse, subkutane oder intramuskuläre Injektion von verschiedenen Mitteln (z.B. Lauge, Säure oder Spülmittel) in Venen oder anderen Körperteile

- Ausreißen der Körperbehaarung (inkl. Wimpern und Augenbrauen)

- Schlagen bis hin zu Blutergüssen und Knochenbrüchen, Schlagen des Kopfes gegen harte Oberflächen (entweder mit den eigenen Händen gegen den Kopf, ins Gesicht oder mit dem Kopf an Gegenstände)

- Abschnüren einzelner Körperteile, um deren Durchblutung zu behindern

- In-die-Augen-Bohren

- Blut ablassen

- Schmutzwasser injizieren

- Metallschlucken (Gefängnis; Männer bevorzugen häufig diese Art der Selbstverletzung)

- Essstörungen (Magersucht, Ess - Brechsucht, Fettsucht)

- Suchtkrankheiten (Alkohol, Drogen, Medikamente)

- Indirekte Selbstschädigung (Unfallneigung, wahnhafte Angst vor körperlicher Missbildung - Dymorphophobie (fließender Übergang zur Schönheitschirurgie, zum Bodybuilding), Hypochondrie, Psychisch bedingte Schmerzzustände)

- Exzessives Nägelkauen, Nagelbettreißen - und verletzungen werden von verschiedenen Quellen ebenfalls als SVV angesehen

Bei einer Multiple-Choice-Studie auf einer Homepage, die sich mit dem Thema befasst, wurde festgestellt, dass sich viele Menschen mit Selbstverletzendem Verhalten nicht auf eine Art der Selbstverletzung beschränken, sondern auch diverse Methoden kombinieren:

Schneiden (Ritzen) wurde mit einer Häufigkeit von 72% angegeben, 35% verbrannten sich, 30% schlugen sich selbst, 22% verhinderten die Wundheilung von Verletzungen, 22% kratzten verschiedene Körperpartien mit den Fingernägeln auf, 10% gaben an, sich die Haare auszureißen und 8% brachen sich vorsätzlich Knochen oder verletzten ihre Gelenke.


Quellen: rotetraenen.de, verletzteseele.de.gg, wikipedia.de










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