Aussichtslos
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Have you ever thought about committing suicide?
Leaving the world behind?
The sorrow, the pain and the fear
of the unknown future
Delivering from any human needs and pressure
in just one second

Kai Tracid - Suicide

Für Außenstehende wird Selbsttötung häufig nur als die einfachste Lösung gesehen, um Problemen aus dem Weg gehen - als der leichteste Weg, als Flucht eben. Dennoch könnte es sein, daß zu so einer Entscheidung vielleicht sogar mehr Mut gehört, als zu jeder anderen.
Gedanken darüber, sich das Leben nehmen zu wollen, sind meist mit sehr widersprüchlichen Gefühlen verbunden. Dies ist auch verständlich, denn eine solch schwerwiegende Entscheidung kann - wenn sie in die Tat umgesetzt ist - nicht mehr rückgängig gemacht werden. Eine eindeutige Entscheidung wäre deshalb wirklich sinnvoll. Aber auch wenn sehr viele Gründe für eine Selbsttötung sprechen sollten, so wird durch einen einzigen Grund, der für das Weiterleben spricht, eine eindeutige Entscheidung für den Tod unmöglich. Andererseits ist aber wiederum dieser eine Grund selten ausreichend, um sich ein sinnvolles Weiterleben vorstellen zu können. Nicht leben und nicht sterben können ist das Problem.

Wenn Sie selbst gerade dabei sein sollten, darüber nachzudenken, ob für Sie ein Weiterleben sinnvoll ist, so sollten Sie darauf achten, daß Sie eine solche Enscheidung mit einem klaren Kopf überdenken können. Die Erfahrung zeigt, daß die meisten Menschen irgendwann schon mal die Möglichkeit in Betracht gezogen haben, das eigene Leben zu beenden. Für viele ist dies für eine gewisse Zeit sogar ein tröstlicher Gedanke gewesen, der geholfen hat, eine schwierige Lebensphase leichter zu überstehen. Das heißt, diese Gedanken bedeuten nicht immer gleich, daß man es wirklich tun wird.

Ich gehe davon aus, daß auch Sie sich nicht sicher sind, ob Sie Ihr Leben beenden sollen, sonst hätten Sie wahrscheinlich gar nicht hierhergefunden und auch bestimmt nicht soweit gelesen. Das eigene Leben zu beenden, ohne ausreichend über das Für und Wider nachgedacht zu haben, wäre auch unklug. Das wäre dann eher ein Unglücksfall und keine bewußte und sichere Entscheidung. - Sie sollten also einige Zeit vergehen lassen, um zum Beispiel nicht mehr unter dem Schock von aktuellen Ereignissen zu stehen, und Sie sollten auch nicht in Ihrem Denken durch Alkohol oder andere Drogen eingeschränkt sein. Sie sollten ausgeruht und gut gegessen haben, wach und nüchtern sein, wenn Sie sich bewußt entscheiden wollen.

Warum sich Menschen das Leben nehmen:
Es müssen sehr triftige Gründe sein, warum sich Menschen das Leben nehmen. Auch wenn gerne das Wort Freitod verwendet wird, so fühlen sich viele die es tun, eher von den umständen dazu gezwungen. Es fällt schwer hier von Freiheit zu sprechen.

Manche Menschen wollen anderen nicht länger zur Last fallen oder können ihrem Leben keine Freude mehr abgewinnen; manche deshalb, weil sie Menschen, die sie geliebt haben, durch Trennung oder Tod verloren haben. Immer häufiger auch sind es alte Menschen, die vereinsamt sind oder sich überflüssig fühlen. Andere glauben, daß sie eine nicht wieder gut zu machende Schuld auf sich geladen haben und wollen sich selbst bestrafen. Menschen, die mit dem Wissen leben müssen, eine schwere oder unheilbare Krankheit zu haben, stellen sich ebenfalls häufig die Frage, ob das Weiterleben so noch einen Sinn hat. Manchmal sind es auch berufliche oder finanzielle Schwierigkeiten, welche die eigene Existenz in Frage stellen.
Aber viele leben schon längere Zeit mit dem sehr tief verwurzelten Gefühl, eigentlich gar nicht leben zu dürfen. Sie sind vielleicht in schwierigen Erziehungssituationen oder zerrütteten Familienverhältnissen aufgewachsen oder mußten als Kind schlimme Erfahrungen machen, so daß sie zu Menschen kein richtiges Vertrauen entwickeln konnten.

Sind hier auch Ihre Motive genannt?
Es kann sein, daß Sie die Gründe, die für Sie selbst im Moment die größte Rolle spielen, in der obigen Aufzählung nicht vorfinden, denn es sind hier nur die genannt, die am häufigsten vorkommen. Ein sehr wichtiger Punkt, der in dieser Aufstellung fehlt, ist Ihre eigene Meinung, ob solche Probleme lösbar sind oder ob Sie glauben, ihnen hilflos ausgeliefert zu sein. Der Grad der Hoffnungslosigkeit, der durch diese eigene Einschätzung entsteht, ist oft entscheidend dafür, ob sich Menschen nochmal selbst eine Chance geben wollen, oder nicht - und sei es, daß sie sich erlauben, sich Hilfe zu holen. Diese Hilfe gibt es! Klick hier!

Quelle: members.aol.com/suicidepsy










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